Endlich im Urlaub

Nach dem wir am Donnerstag auf Teneriffa gelandet und nach Gomera übergesetzt sind, haben wir eine halbe Woche im Bett verbracht und unsere Erkältungen gepflegt.

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Fähre nach Gomera

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Adios Teneriffa

Merke: Je 100 Höhenmeter -1°C, blöd bei knapp 800 m ü. M. und der Schattenseite des Tals.

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Ausblick von der Terrasse am Morgen

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Einsame Weihnachtsbaumkugel vor der Terrasse, dafür 100 % recyclebar

 

Feliz Navidad

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Weihnachtsbaum in Vallehermosa

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Weihnachtsbaum mit orangenen Kugeln, auf Gomera weit verbreitet

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Weihnachtsstern, freilaufend ca. 2,50 m hoch

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Ausblick auf den Teide am Heiligabend

Leider schwächeln wir auf Grund heftiger Erkältung.

Wir wünschen schöne Feiertage.

Party, Party, Party

Am 13ten ging die Party weiter:

Nachmittags zogen die siegreichen Spanier in Tuineje ein. Im Schlepptau die gefangenen Engländer.

 

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Einzug der Sieger

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Die Spanische Armee. Auf dem Pferd der Sohn unserer Vermieter

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Die Helfer: Beduienen und Bauern

Dann gingen alle in die Kirche, bzw. die Frauen gingen in die Kirche und die Männer tranken erst mal was.

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Erholung nach dem Einzug. Unser Vermieter, der Mann mit dem Stock

Wir haben uns auch ans Trinken gehalten, dabei muss gesagt werden die Kirche ist wirklich schön, aber Bilder gehen in einer Kirche halt für uns nicht.
Nach der Messe (?) wurde San Miguel begleitet von den siegreichen Spaniern mit Trompeten und Trommeln durch die Strassen von Tuineje „getragen“.

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Prozession: San Miguel

Danach gab es wie schon die letzten Tage Musik und Tanz. Wir sind nach der traditionellen Musik geflohen, da die „Boyband“ uns nicht so gefallen hat.

…und es war wieder weg…

Nach dem wir erst kein WLan mehr  hatten, hatten wir zu wenig Schlaf, daher war es nix mit Neuigkeiten von uns.
Wir freuten uns auf  den 12.10. und die Fiesta San Miguel in Tuineje, da die Spanier aber feierfreudig sind haben sie schon am Freitag angefangen. Es gab handgemachte Musik bis morgens um 6:00 Uhr und wenig Schlaf für uns, da wir in Hörweite wohnen, schön mitten im Dorf.
Nächste Nacht dann nochmals und die fangen immer so spät an, dass mit uns nichts mehr los ist und da wir das spanische Programm nicht lesen können, wissen wir auch von nix. Ohne Internet hilft noch nicht mal Tante Google Translate weiter. Seuftz.
Am 12ten wurde dann in Grand Tarajal gegen Mittag die Anlandung der englischen Piraten nach gespielt. >>klick<<

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Am Rande: Traditionelle Stockkämpfer

Sehr schön live kommentiert von, wie wir vermuten einem Engländer, der hier lebt. Der Text war eindeutig ausgefeilter als 2011 sogar mit dem einen oder anderen Witz gespickt und wirklich toll vorgetragen.

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Die Einheimischen am Strand bei der Arbeit

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Die Korsaren kommen, die Einheimischen sind geflohen

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Fuerte wird erobert

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Erstmal keine Gegenwehr

 
Dann gab die „englische“ Mannschaft am Strand ihr bestes die Insel zu erobern und danach im Triumphzug mit Trompeten und Trommeln durch die Straßen zu ziehen.

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Die Engländer ziehen durch Gran Tarajal

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…mit Pauken und Trompeten

Wo und wie die Engländer besiegt werden haben wir noch nie gesehen, wir wissen aber historisch wurden die Engländer mit Kamelen besiegt. Die Einheimischen haben sich hinter einer Herde versteckt und am Berg Tamasite die Engländer besiegt. Die Engländer, die eigentlich besser bewaffnet waren, haben ihre Musketen auf die Tiere
abgefeuert und hatten zum Nachladen keine Zeit mehr, so konnten die Bauern den Kampf gewinnen.
Da die Piraten die Kirche von Tuineje geplündert hatten, stand den Spaniern (=Einheimische) natürlich auch San Miguel bei, daher wird ihm zu Ehren das Fest gefeiert. (Das ist natürlich eine grobe Vereinfachung der Dinge aus unsere Sicht)
Abends gibt es einen Umzug mit geschmückten Wagen und Nahrungsmittelspenden für San Miguel, Tanz- und Musikgruppen der Region und auch von den anderen Inseln. ….auch dieser Abend war lang und zur Abwechslung waren wir dabei, wenn auch nicht bis zum Ende.

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San Miguel Arcángel

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Eröffnung des Umzugs

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Tanz und Musik

Das Ganze gibt es auch mit bewegten Bilder und „Such die Touristen“

…angekommen, und endlich auch Internet ;-)

Endlich sind wir in Tuineje angekommen. Unser Domizil kennen wir schon seit 2011. In dem Ort gibt es eine kleine Tazza, die wir in den vorherigen Urlauben stark frequentiert haben. Wir waren gespannt ob sie nach 3 Jahren noch existiert, da wir dort viel Zeit bei leckerem Carne de Cochino und Papas Arrugadas verbracht haben.

Schlafzimmer mit Lüftungsöffnung

Schlafzimmer mit Lüftungsöffnung

Doch, oh Schreck, die alten Barbesitzer sind weg, die neuen Besitzer sind zwar auch nett, doch der Stil des Essens entspricht einfach nicht mehr unserem Geschmack. Ok, ein Vorteil an den neuen Besitzern ist, dass man am Ende seines Urlaubsspanisch, mit Englisch weiter machen kann. 😉

Hm bisher haben wir aber nicht viel Aktion gemacht. Irgendwie wird es wohl mal ein recht fauler Urlaub. Bisher waren wir nur ein paarmal Einkaufen und schnorcheln. Natürlich musste eines unserer Schnorchelsets den Geist aufgeben, so dass wir einen neuen kaufen mussten. Wenn wir heute schnorcheln gehen, versuche ich mal unsere Wasserdichte Kamera mitzunehmen und ein paar Unterwasseraufnahmen zu machen. Mal schauen ob man was erkennt.

Küchenfenster

Küchenfenster

TIP zum Inselhopping: Nicht alle Autoverleiher dulden Inselhopping, aber mit dem Mietvertrag von denen die es dulden bekommt man bei der Fährgesellschaft Armas ein paar Euro Rabatt.

Fuerteventura, da sind wir!

Seit Mittwoch haben wir es geschafft: Wir sind wieder auf Fuerte!

Am Mittwoch ging es um kurz vor 3:00 aus dem Bett, noch schnell unseren Freund Olli geweckt und dann langsam los. Auf nach Weeze zum Flughafen. Da wir nur Handgepäckt hatten mussten wir auch nicht 2h vorher dort sein und so hatten wir genug Zeit. Die Hälfte des Fluges haben wir dann verdöst und die letzten 1,5h haben wir dann dem Stewart und der Stewardess lauschen dürfen, wie schwer doch Fernbeziehungen sind…

Playa Blanca Lanzarote

Playa Blanca Lanzarote

Beim Auschecken haben wir dann den Vorteil des Reisens nur mit Handgepäck festgestellt…aus dem Flieger raus, zum Leihwagenstand und Abfahrt kaum 15min. Und dann waren wir auf…Lanzarote!?! Wait What??? Lanzarote ist zwar nicht Fuerte, aber trotzdem richtig…im Januar waren die Flüge nach Lanzarote um einiges günstiger, das man mit Fähre immernoch gespart hat. Außerdem könnten wir nun noch die Gelegenheit wahrnehmen ein paar Tage auf Lanzarote zu verbringen.

Fischgewimmel im Hafen

Fischgewimmel im Hafen

Unser Weg führte uns dann noch an einem Lokal vorbei, an dem wir schon einmal lecker gegessen haben und so haben wir uns dann ein lekker Frühstück gegönnt. 2011 waren wir mit

zwei geliehenen Moppeds hier durch gedüst.

Adios Lanzarote

Adios Lanzarote

Im Hafen angekommen sahen wir noch wie eine Fähre Vorbereitungen zum Verlassen des Hafens traf und wir mussten dann feststellen, das die nächste Fähre erst in 4h wieder fuhr. Also haben wir die Zeit zum einkaufen genutzt, zum Eis essen, Kaffee trinken und so weiter.

Isla de Lobos

Isla de Lobos

to be continued…

Abschluß

So ihr lieben,

den Goldarks ist es gelungen Links in die Beiträge einzufügen 😉

Für alle die ein wenig Zahlen wollen:
Wir waren 15 Tage unterwegs. Obwohl wir das nicht gedacht hätten, haben wir doch ca.2500km geschafft.
Wir haben 15 Pfund verloren, leider nicht an Gewicht, sondern Geld beim Wandern.
Hatten 2 Defekte an der KTM: Rücklichtbirne und Batterie.
Haben nette Leute kennengelernt, aber nur einen wirklichen Schotten, die anderen waren Zuagreiste (Kanandier + Neuseeländer!)
Haben das Harry Potter Viadukt und den Howardsexpress gesehen, naja so halb, irgendwie haben wir es nicht geschafft die Dampflok einzuholen, haben aber den Qualm und die Anhänger gesehen!
Oh und einen Niedrig-Verbrauchs-Rekord haben wir auch geschafft:
KTM – 4,3l auf 100km statt 5l
BMW – 5,5l auf 100km statt 6,5l (Hossa)

Die letzte Runde

Scott, der Leiter der JH in New Lannark, war wirklich erfreut uns wiederzusehen. Schnell waren die Formalien zum Bezug „unseres“ Zimmers, das Gleiche wie letztes Mal, erledigt. Da wir schon ausgiebig zu Mittag gegessen hatten, gab es ein paar Früchte und ein wenig Schreibarbeit. Da wir für unseren letzten Tag eine Wanderung vorhatten, haben wir Scott gefragt was er uns so empfehlen könne. Aber alle Wanderungen die er vorschlug, waren irgendwie kurze Spaziergänge, die uns nicht „auslasten“ würden. So gingen wir erstmal schlafen und der neue Tag kam auf uns zu.

Wow, was für ein herrlicher Morgen. Der letzte Tag vor unserer Fahrt zur Fähre versprach ein herrlicher Tag zu werden. Frau Goldark wollte sich unbedingt einen „Standing Stones“ bei Newton Stewart anschauen, ca 145km entfernt. OK, Moppeds gesattelt, ein wenig Proviant mitgenommen und bis zu unserem 2.Frühstück diesselbe Strecke gefahren, die wir auf unserer Ich-brauch-eine-neue-Batterie-Runde gefahren sind.

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Endlich haben wir auchdas Castle gefunden, das uns beim ersten mal entgangen ist. Drumlaig Castle war es glaube ich, aber da wir noch entwas fahren mussten, blieb es nur bei einem Foto.

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Das spannende an der Navigation, kürzeste Strecke, ist, das man manchmal durch Ecken geführt wird, die man niemals freiwillig aufsuchen würde, oder auch niemals gewollt finden würde. So waren wir dann duch extrem kleine und winklige Straßen unterwegs, mitten durch den Wald über einen frisch geteerten und splittingen Wirtschaftsweg um dann plötzlich in Newton Stewart zu stehen. Mittlerweile war es Mittag und unsere Mägen verlangten was zu essen. Nach einem üppigen Mahl, ging es dann zu dem „Standing Stones“. Leider gab es keine anderen Hinweise, als die auf der Karte und selbst als wir 20m vor dem Feld standen gab es keine Hinweise, als wir endlich angehalten hatten wußten wir wieso…

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…naja ganz nett…

Hinter uns zogen nun dunkle Wolken zusammen, was man auf dem Bild natürlich nicht sieht, so entschlossen wir uns weiter Nord Westlich die Wolken zu umfahren. Die Rechnung ging nicht nur auf, sondern bescherte uns noch einen wunderbaren Ausblick auf die Insel Arran, die wir bei strahlend schönem Sonnenschein noch einmal erblickten durften. Was natürlich den Abschied leichter gemacht hat. Als wir die JH wieder erreicht hatten, konnten wir uns noch ein wenig in die Abendsonne setzen und ein lecker Eis genießen. Scott, der es wohl toll fand, das wir Eis und Bier aus hiesiger Produktion genossen, hat uns sein selbstgemachtes Mango Eis kredenzt, das hervorragend mundete.

Naja die nächsten zwei Tage sind eigentlich recht ereignislos an uns vorrübergegangen. Da ist dann vor allem die Frage, schafft man es zur Fähre? Wie laufen die Formalitäten ab? usw…

Donnerstag sind wir dann noch in Arnheim einen Kaffee trinken gegangen und haben uns dann den Rest des Tages mit dem üblichen Kram beschäfftigt wenn man zu Hause ankommt 🙁

 

Loch Lomond

Am sonnigen Sonntagmorgen mussten wir Achintee Farm verlassen, dass uns viel nach dem Luxus und der Freundlichkeit vom Bed und Breakfast bei Heather und Scott wirklich schwer viel. Zu allem Überfluss war Ben Nevis kaum bewölkt, so dass ein eine gute Aussicht vom Gipfel versprach.
Das neue Ziel war Loch Lomond, eine weiteres Wanderparadies. Eine tolle Strecke führte uns durch den Nationalpark „Ben Nevis and Glen Coe“ mit einer einmaligen Hochebene bei „Rannoch Moor“. Leider gibt es keine Bilder, da es an diesem Morgen sonnig aber sehr kalt war und Frau Goldark sich weigerte anzuhalten bevor es heißen Tee und Suppe gab.
Danach ging es in den National Park „Loch Lomond and the Trossachs“.
In Aberfoyle hatten wir Scones zum Tee und mussten die ganze Zeit den Lumberjack-Song der Monty Pythons summen.

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In Rowardennan sollte es in die Jugendherberge gehen, aber alle Doppelzimmer waren belegt. So haben wir uns für das Rowardennan Hotel entschieden. Das nicht preiswerte Hotelzimmer war nicht schön genug für die zwei geplanten Nächte. Im Pub beim Abendbrot haben wir nach einem Abschluss für unseren Urlaub gegrübelt.
Das gute und reichliche Essen hat aber nicht zu einer sonderlich guten Durchblutung im Hirn beigetragen. Nach einem krönenden Nachtisch bestehend aus Baiser, Sahne (hier leicht zu verwechseln mit Buttercreme, da double cream) und frischen Erdbeeren, hatten wir immer noch die Wahl zwischen Klielder und New Lanark zum zweiten Mal.

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Nach einem üppigen schottischen Frühstück grübelten wir erneut über Ziel und Route um die Großstädte Glasgow und Edinburgh zu umfahren.
Wir einigen uns auf losfahren und schauen wie weit wir kommen, da die Umgehung keine leichte Aufgabe schien. Da beide Routen für den Tag zu kurz waren, haben wir die erste Gelegenheit genutzt und unsere Zeit verplempert in dem wir uns eine Destillerie angeschaut haben.
Da die Zeit dann doch schneller um war, haben wir uns für das nähere Ziel entschieden und sind jetzt wieder in New Lanark.
In Lanark hatten wir eine Teepause und als wir zurück kamen, haben wir schon wieder einen Unfall gesehen. Das macht diesen Urlaub zwei „Park-Rempeler“ und 2 1/2 Wanderunfälle. Dieser Park-Rempeler hat ein Mopped getroffen (nicht eins von unseren), dieses ist ungünstig Umgefallen, das der Motorblock aufgeschlagen war und das Motoröl auslief. Was für uns etwas befremdlich war, war das der Autofahrer nichts unternommen hat und einfach auf den Moppedfahrer gewartet hat. Herr Goldark hat dann vorgeschlagen das Mopped wieder hinzustellen und den abgebrochenen Seitenständer durch Steine zu ersetzten. Letztendlich haben wir das Mopped dann an eine Pöller angelehnt. Die beiden haben sich irgendwie geeinigt, aber das Öl hat keinen interessiert. O_o